Bayerischer Schachbund e.V.

Alle profitieren von der Vereinskonferenz in Höchstadt

Ein gutes Dutzend Teilnehmer ist zur Vereinskonferenz von BSJ und DSJ nach Höchstadt gekommen – und sie haben es nicht bereut. Hinter dem ersten Türchen des Adventskalenders warteten an diesem Tag viele wertvolle Tipps für Jugendarbeit, Mitgliedergewinnung und Vereinsleben. Und das gratis, als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

Dabei nahm der Gastgeber, der SC Höchstadt, in vielerlei Hinsicht eine Vorbildfunktion ein. So berichteten drei junge Spieler, wie sie beim Schachclub ihre Leidenschaft für den Denksport entdeckt haben. “Wenn die richtigen Leute im Verein sind, macht’s Spaß”, sagten Lukas Schulz, Christian Koch und Elias Pfann übereinstimmend. Sie sind in Höchstadt auch ehrenamtlich aktiv, was für sie selbstverständlich ist: “Wir wollten dem Verein etwas zurückgeben.” So lasse sich das konstant hohe Niveau des Trainings und des Vereinslebens aufrechterhalten.

Davon hatte eingangs der SC-Vorsitzende Reiner Schulz berichtet. Er setzt sehr stark auf Kontinuität; das beginnt bei ihm selbst: Seit 33 Jahren steht er an der Spitze des Schachclubs. Zum Vergleich: Sein Stellvertreter Elias Pfann zählt gerade mal 19 Jahre. Schulz plädierte dafür, Angebote dauerhaft anzubieten. So gebe es seit Jahrzehnten an jedem Freitagabend ein Jugendtraining. Auch Ferienprogramm, Altstadtfest, Vereinszeitung, Homepage und Pressearbeit seien über viele Jahre etabliert. Darüber hinaus komme die Geselligkeit nicht zu kurz. Erst im Sommer war der SC beim Kinderschachlcub Krasnogorsk in Russland zu Gast. 

Was BSJ und DSJ den Vereinen bieten, stellte Johannes Pfadenhauer dar. Er gab den Teilnehmern motivierende Worte mit auf den Weg: “Wir sollten uns nicht selbst reduzieren.” Trainer müssten heutzutage Animateure sein, Kinder und Jugendlichen spielerisch Schach beibringen. Und: “Der Schachverein muss Heimat sein.” Das heißt, das Angebot sollte über Schach hinausgehen. Der BSJ-Referent für Lehrgänge wies auch auf die Schachdatenbank hin. Jeder Verein kann dort zusätzliche Daten und Informationen eintragen. Zudem startet im März die Vereinsberatung der DSJ – ein weiteres kostenloses Angebot, um Schachvereine fit für die Zukunft zu machen. Einen Vorgeschmack auf die Vereinsberatung gab es am Nachmittag: Jeder Teilnehmer konnte sich seinen Ansprechpartner suchen – keine Frage blieb dabei unbeantwortet. 

Wie man Schach in die Öffentlichkeit tragen kann, erläuterte Jan Fischer. Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Schachbezirk beleuchtete die  verschiedenen Kanälen, die man bespielen kann, um eigene Mitglieder, aber auch andere Interessierte zu erreichen. Der Klassiker sei der regelmäßige Zeitungsbericht, der dafür sorge, dass der Verein in der Stadt und der Region bekannt werde. Die beste Plattform für einen Schachklub sei die eigene Homepage, auf der man Termine und Spiellokal schnell finden sollte.

< Zum Veranstaltungsbericht >




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