Bayerischer Schachbund e.V.

Schreibwettbewerb „Schach macht Spaß“ startet

Hallo Schachfreundinnen und Schachfreunde, 

ich schon wieder. Sorry, aber die Schachzeiten heutzutage sind sowas von traumhaft, alle paar Tage kommt der nächste Hammer angeflogen, einer besser als der andere. Es tut mir Leid, aber tolle Sachen melde ich weiter, schlechte kommen in den Abfalleimer! 

Ich bin Stiftungsvorstandmitglied der Schach und Kulturstiftung von Georg Schweiger und freue mich über diesen tollen Wettbewerb. Gerade für Lehrerinnen und LEhrer ist das interessant! Ich werde in meiner Schulschach-AG einen Wettbewerb machen und die Sieger weiterleiten! 

Für Schulen gibt es Sonderpreise, das gefällt mir auch: 

Schulklassen und Schachgruppen:
· 1mal ein Tag mit Raymund Stolze (Schachjournalist) – Geschichten und Anekdoten
aus der Welt des Schachs, Einblicke in die Arbeitsweise eines Schachjournalisten,
Tipps und Tricks
· 3 Bunte Sets ( 3 Faltpläne, 3 Figurensätze, 3 Bücher), Schachversand Ullrich
· 1 mal ein Jahresabonnement der Zeitschrift Jugendschach, Euro Schach Dresden

Schreibwettbewerb „Schach macht Spaß“ startet

Geschrieben am 28. Januar 2018 von Frank Bicker

In den Medien wird viel über verschiedene Sportarten berichtet - keine Nachrichtensendung und keine Tageszeitung ohne Sport. Und Sportreportagen? Der Sportreporter versucht die Atmosphäre vor Ort für den Zuschauer und Zuhörer einzufangen. Die Stimmung und Begeisterung soll für Menschen an anderen Orten nacherlebbar gemacht werden. Die sprachlichen Fähigkeiten, das Wissen über den Sport und die eigene Begeisterungsfähigkeit bestimmen in hohem Maße, wie dem Zuhörer und Zuschauer eine Sportreportage gefällt. Eine gute Sportreportage steigert das Interesse an der jeweiligen Sportart.

Genau hier setzt der Schreibwettbewerb zu Schach an. Lasst andere teilhaben, was uns an Schach fasziniert, nehmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den 64 Feldern!

An dem Wettbewerb kann jeder teilnehmen. Die besten Ideen kommen im Freundeskreis, in geselliger Runde, beim Plausch mit seinesgleichen. Habt Zettel und Stift zur Hand, dass Eure Ideen gleich festgehalten werden können. Der Mut, seine Schreibkünste zu veröffentlichen sowie die besten Einsendungen werden prämiert. In der Wettbewerbsjury sind Gert “Zimmi“ Zimmermann, Sportreporter mit Kultstatus beim MDR, Raymund Stolze ein bekannter Schachjournalist und Claus-Peter Franke, ehemaliger Schulleiter und Verfasser der Schachschnipsel bei SV Markneukirchen.

Viele Beispiele und Anregungen, die Ausschreibung zum Schreibwettbewerb „Schach macht Spaß“ und vieles mehr findet Ihr auf www.schach-macht-spass.de

Der Schreibwettbewerb endet am 31.05.2018.

 

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 Zusätzliche Infos für Schachvereine

Einige von Euch werden sich die Augen reiben, wenn Sie Schreibwettbewerb „Schach macht Spaß“ lesen. Wie passt das mit Schach als Sport und der Vereinsarbeit zusammen?

Ganz einfach, wir bemühen die anderen Seiten von Schach – nämlich Bildung und Kunst – für unser gemeinsames Ziel, Menschen für Schach zu interessieren und zu begeistern. Wer schon mal darüber nachgedacht hat, wie man Schach öffentlichkeitswirksam präsentieren kann, hat schnell Grenzen gespürt. In der heutigen Medienwelt wahrgenommen zu werden, ist nicht einfach. Eins ist dennoch geblieben – die Menschen mögen Geschichten. Das Radio macht es uns vor. Trotz visueller Medien wie Internet und Fernsehen, gibt es Sportreporter im Radio, die über Sportereignisse berichten. Wenn er gut ist, dann bekommt der Zuhörer eine lebhafte Vorstellung vom aktuellen Wettkampfgeschehen, taucht ein in den Sport und wird für eine bestimmte Zeit von der Sportart gefesselt sein.

Wer eine Schachaufgabe mit „Matt in 10 Zügen“ liest, wird nicht so viel Lust verspüren, diese zu lösen, wenn er nicht gleich eine gute Idee hat. Anders sieht es aus, wenn die Schachstudie lebhaft erläutert wird so wie es Emil Ramin mit „3 gegen 16“ tat. Dann hat sogar der Freizeitspieler eine sehr gute Chance, die scheinbar so schwierige Aufgabe „Matt in 10 Zügen“ zu lösen.

Erinnert sei an die Bemühungen von Vlastimil Hort und Dr. Helmut Pfleger im Bayerischen Fernsehen, Menschen für Schach zu begeistern. Die DDR antwortete mit einer Schach-Sendung, moderiert vom Schauspieler Stefan Lisewski. Dr. Helmut Pfleger schreibt noch heute für die „Zeit“ und das „Deutsche Ärzteblatt“ Schachkolumnen. Den Kindern gefallen die in Reimen gefassten Schachregeln von Burkhard Starke (SG Leipzig) in „Starke Bauernregeln“, dem offiziellen Lehrbuch der Stiftung „Deutsches Schulschach“, veröffentlicht. Sie lauschen andächtig. Es gibt Möglichkeiten, das leise und manchmal unnahbare Spiel „Schach“ stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Wie könnt Ihr den Schreibwettbewerb in der Vereinsarbeit nutzen?

Informiert die Schulleiter und die Schulen über den Schreibwettbewerb. Der Wettbewerb kann ein Thema für eine Projektwoche an der Schule sein, wo man sich mit Schach beschäftigt. Der Deutschlehrer kann in seinen Unterricht das Thema einbauen, nicht umsonst wurde das Thema Wortfelder auf der Website aufgegriffen. Um Euch den Zugang zu den Schulen zu erleichtern gibt es auf der Website den Punkt Wissenschaft mit Schwerpunkt „Schach in der Schule“. Forscher in vielen Ländern haben die Auswirkungen von Schach auf Schule untersucht, wie Lernergebnisse gesteigert werden, das Sozialverhalten sich verbessert, …

Versucht Euch selbst als Schachreporter. Jeder hat ein Schachidol und schwärmt von Partien, die er genial findet. Und nun die Aufgabe – beschreibt Eure Begeisterung so, dass andere Eure Gefühle und Emotionen nachvollziehen können.

Solche und ähnliche Schachgeschichten können eine enorme Anziehungskraft entwickeln, die Menschen beim Schach anlässlich eines Stadtfestes, Schulfestes, Tag der offenen Tür verweilen lassen. Nicht jeder möchte gleich am Schachbrett sitzen und seine Kräfte messen, vor allem dann nicht, wenn er weiß, dass es Turnierspieler sind.

Wenn solche lebhaft kommentierten Partien noch als Lebendschach vorgetragen werden, dann ist Euch die Aufmerksamkeit beim nächsten Stadtfest gewiss! Das Lebendschach kann auch der Höhepunkt des nächsten Schulfestes sein. Die Kinder müssen nicht einmal Schach spielen können, um mitwirken zu dürfen. Für so ein Schachkostüm bedarf es nicht allzu viel Aufwand. Einfache Kostüme können ohne viel Geld aus einem Umhang, auf dem großflächig die Schachfigur abgebildet ist, hergestellt werden. Selbst die Kostümherstellung wäre auch wieder eine Aufgabe für eine

Projektwoche an der Schule, eingebettet in Schachgeschichte, Erlernen der Grundregeln des Schachs,…

Zeigt mit Schachgeschichten, dass Schachspieler tolle Menschen sind, die Jugend würde sagen – coole Typen sind.

Ich wünsche Euch gute Einfälle und rechne mit vielen Einsendungen zum Schreibwettbewerb!

Der Schreibwettbewerb endet am 31.05.2018.

Weitere Informationen wie Ausschreibung, Einverständniserklärung und viele Anregungen findet Ihr auf www.schachverband-sachsen.de/schreibwettbewerb/ und www.schach-macht-spass.de .




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