Bayerischer Schachbund e.V.

Die bayerischen Teilnehmer bei der Deutschen Schachmeisterschaft

Zufrieden zeigte sich Eduard Miller (SC Erlangen) mit seinen 5 Punkten aus 9 Runden und Tabellenplatz 16 bei der 88. Deutschen Schachmeisterschaft, die vom 23. Juni bis 2. Juli in Apolda (Thüringen) ausgespielt wurde. Mit seinem Sieg in der letzten Runde gegen die frisch gebackene Deutsche Schachmeisterin Jana Schneider (SpVgg Stetten) nahm er ihr die Chance auf die Norm für den Titel einer Frauen-Großmeisterin; die Norm für den Titel einer Internationalen Frauenmeisterin, die sie um einen Punkt übererfüllte, half ihr wenig, da sie die für die Titelverleihung notwendigen drei Normen schon hatte. Gesetzt an Nummer 30 schaffte sie mit 4,5 Punkten Platz 19. Jana hatte vom Ausrichter TSG Apolda einen Freiplatz erhalten.
Wie schwer man sich bei diesem mit 10 Großmeistern und 5 Internationalen Meistern gut besetzten Turnier tut, musste Reiner Heimrath (SC Noris Tarrasch) erfahren. Mit drei Siegen in Folge aus den letzten drei Runden schaffte er noch 4 Punkte und Platz 29 und sah danach wieder zufriedener aus. „Super“ fand Thomas Höfelsauer (SK München Südost) die DEM, für die er sich durch den A-Finalsieg bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft qualifiziert hatte - „wenn man das Ergebnis ausblendet“. An Nummer 16 gesetzt kam er trotz eines schwachen Gegnerschnitts nicht über 4,5 Punkte und Tabellenplatz 23 hinaus.

 

 

 

  




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