Bayerischer Schachbund e.V.

Theo Ritter feiert am heutigen 2. Dezember seinen 75. Geburtstag.

In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten hat er das bayerische Schach mitgeprägt wie kaum ein anderer. Als er 1991 zum Kreisvorsitzenden des damals mit Abstand mitgliederschwächsten oberbayerischen Kreises Ingolstadt-Freising gewählt wurde, konnte keiner ahnen, dass dieser Kreis zum Ende der Amtszeit von Theo Ritter im Jahr 2007 den Rückstand gegenüber den beiden anderen Kreisen aufgeholt haben würde, denn dazu war eine Mitgliedersteigerung von fast 50 Prozent erforderlich. Mit seiner unermüdlichen und überzeugenden Art begeisterte er die Vereine seines Kreises für die Jugendarbeit und legte so die Basis für den Mitgliederboom im Schachkreis Ingolstadt/Freising. Aufgrund seines großen Organisationstalents und natürlich auch der verkehrsmäßig günstigen Lage war Ingolstadt Ausrichtungsort vieler interessanter Schachturniere, die sicher auch dazu beitrugen, das Schach in der Region Ingolstadt populärer zu machen. Stellvertretend für die vielen Turniere seien hier das Vier-Länder-Turnier 1990, die mehrmalige Ausrichtung bayerischer Schach-Einzelmeisterschaften, die Durchführung der Deutschen Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2006 sowie zahlreiche Jugendturniere. Auch die Bundesversammlung des Bayerischen Schachbundes war in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten oft und gerne Gast in der Stadt an der Donau, da die Veranstaltung von Theo Ritter stets vorbildlich organisiert wurde. Für seine Verdienste um das Schach in Bayern wurde der Jubilar, der von 2005 bis 2007 auch stellvertretender Vorsitzender des Schachbezirks Oberbayern war, 2005 vom Bayerischen Schachbund, 2007 vom Kreis Ingolstadt/Freising und 2008 vom Schachbezirk Oberbayern jeweils zum Ehrenmitglied ernannt. 2014 wurde dann auch noch zum ersten Ehrenvorsitzenden des Schachkreises Ingolstadt/Freising ernannt. Wer nun dachte, Theo Ritter würde sich nach der Verleihung der Ehrenmitgliedschaften auf seinen verdienten Lorbeeren ausruhen, der wurde eines Besseren belehrt. Da das Amt des Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf bayerischer Ebene unbesetzt war, nahm er sich „kommissarisch“ dieser Aufgabe an. Heute, fast zehn Jahr später, bekleidet er das Amt noch immer, da sich bisher kein Nachfolger fand, der in Theos große Fußstapfen treten will. Auch schwere Erkrankungen konnten Theo in seinem Elan nicht stoppen. Immer noch beliefert er unermüdlich zahlreiche Zeitungsredaktionen mit den Ergebnissen und Berichten der Schachturniere. Der Bayerische Schachbund gratuliert Theo Ritter zu seinem Ehrentag und wünscht ihm noch viele möglichst gesunde Jahre mit seinem geliebten Schach!

Peter Eberl Präsident

Bayerischer Schachbund e.V.




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